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Was ist Ergotherapie in der Orthopädie/Handtherapie?

Orthopädie ist das Fachgebiet der Medizin, das sich mit der Entstehung, Erkennung, Verhütung und Behandlung angeboreneroder erworbener Störung/Funktionen des Stütz- und Bewegungsapparates befasst.

Therapiebedarf besteht bei Karpaltunnelsyndrom, Morbus Sudeck, Duyputren-Kontraktur, rheumatoide Veränderungen, Arthritis, Frakturen, Golf- und Tennisarm und Sensibilitätseinschränkunen.

Nach einer ausführlichen ergotherapeutischen Diagnostik wird in Absprache mit dem Arzt und Patient ein Konzept erstellt.

Therapeutische Behandlungsmethoden sind z.B. die Anbahnung/ Wiederherstellung physiologischer Bewegungen, Narbenbehandlungen/Massage, Gelenkmobilisation, Kontrakturprophylaxe, Schmerzbehandlung, Schienenherstellung, Orthesen, Tapes, Castverbände, thermische Anwendungen und ein Eigenübungsprogramm unter gelenkschonenden Aspekten.

Wie bekommt man Ergotherapie?

Der Hausarzt oder der Facharzt veranlasst die Ergotherapie und stellt die Verordnung aus. Der Arzt verordnet die Therapie bei Bedarf auch für zu Hause. Auch kann die Verordnung thermische Anwendungen oder temporäre Schienen betreffen.

Wer bezahlt die Behandlung?

Die Ergotherapie ist als Heilmittel Bestandteil der medizinischen Grundversorgung. Die gesetzlichen Krankenkassen bezahlen auf Verordnung des Arztes. Der Gesetzgeber schreibt eine Eigenbeteiligung vor. Kinder, chronisch Kranke und soziale Härtefälle sind von der Zuzahlung befreit. Bei privat versicherten Patienten übernehmen die privaten Krankenkassen die Kosten in unterschiedlichem Umfang.

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